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Geschichte der Keramikwerkstatt

Von der Pottaschensiederei zur Schaufelfabrik

1706 gründete Hüttenmeister Adam Berger Fabrikschleichach als Glashütte. Einige Jahre später war hier Balthasar Neumann als Pächter unternehmerisch tätig. Das hier hergestellte Glas fand u.a. in der Würzburger Residenz Verwendung. So erlangte das um die Produktionsstätte errichtete Dorf schon früh den Status als einer der bedeutendsten "Industriestandorte" des Hochstifts Würzburg.

Das Gebäude der Keramikwerkstatt ist der letzte erhaltenen Gewerbe- und Nutzbau der ehemaligen Glashütte. 1832 wurde es als neue Pottaschensiederei erbaut, nachdem das alte Gebäude zu klein dafür geworden war.

Nach 60-jährigem Betrieb kaufte 1894 Michael Raab das Gebäude und nutzte es fortan zur Herstellung von Holzwaren. Hier wurden in den folgenden Jahrzehnten insbesondere Schaufeln für den industriellen Gebrauch hergestellt.

 

Die heutige Keramikwerkstatt

1980 übernahm die Keramikermeisterin Susanne Lillich das Gebäude von Michael Raabs Tochter Maria Raab und betreibt seitdem die heutige Keramikwerkstatt. Neben der Werkstatt selbst befinden sich im Gebäude Ausstellungs-, weitere Arbeits- sowie Wohnräume.

Die Töpferei ist bekannt für die liebevolle Pflege des Kunsthandwerks. Hier werden Geschirr, Vasen, Gartenkeramik sowie die beliebten Steigerwald-Zwerge gefertigt. Jedes einzelne Stück wird dabei noch mit größter Sorgfalt und von Hand hergestellt.

Seit 2007 befindet sich im Gebäude das "Café Ton", welches Besucher der Keramikwerkstatt auch kulinarisch verwöhnt. Zudem hat sich die Werkstatt als regelmäßiger Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und Vorträge etabliert.

Mehr über die Geschichte Fabrikschleichachs und der Glashütte können Sie im Dorfmuseum erfahren. Den Schlüssel dazu erhalten Sie bei uns.

Einen kleinen Einblick in die Herstellung unserer Keramik finden Sie hier.